Oktober 2012

BI warnt vor zentraler Leitstelle für Rettungsdienste

Manchmal lohnt der Blick über den Tellerrand, um das eigene Urteil zu schärfen: In der im Jahr 2005 durch Fusion zur Region Hannover fusionierten und zentralisierten Rettungsleitstelle der Region Hannover wächst der Unmut über die  Arbeitsbedingungen, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Diese Erkenntnis nimmt die BI zum Anlass, erneut vor einer zentralen Großleitstelle, wie sie im Fusionsfall mit Northeim und Göttingen geplant ist, zu warnen.

Beschäftigte der Großleitstelle in Hannover, so wird berichtet, "klagen über eine hohe Arbeitsbelastung und viele Krankheitsfälle. Nach einer internen Statistik, so heißt es, seien 60 Prozent der Schichten in der Notrufzentrale unterbesetzt."

Argumente für Großkreis implodieren

Wie jetzt bekannt wurde, hat Göttingens Landrat Bernhard Reuter bei der Haushaltseinbringung 2013 vorgeschlagen, die Kreisumlage deutlich zu erhöhen. Die Goslarsche Zeitung berichtet unter Berufung auf den Göttinger „Extra Tipp“, eine Erhöhung um 4 Prozent sei im Landkreis Göttingen geplant.

Noch vor kurzem wurde in der Fusionsdebatte bei einer Harz-Fusion von Osterode und Goslar vor der höheren Kreisumlage gewarnt, die in Goslar zu zahlen sei. Mittlerweile hat der Landkreis Goslar jedoch bereits eine Senkung um 1,8 Prozent angekündigt.

BI fordert sofortige Wiederaufnahme der Verhandlungen mit LK Goslar

In die Freude über den ersten Bürgerentscheid in der Geschichte des Landkreises Osterode mischt sich bei den Vertretern der Bürgerinitiative „Für Osterode“ Ernüchterung. „Wir freuen uns und bedanken uns bei allen Unterstützern für die geleistete Arbeit“, so Dr. Thomas Grammel, „wütend macht uns jedoch nicht nur, dass der Termin zum Spielball politischer Interesse gemacht wird. Jetzt versuchen auch ewig Gestrige, den Inhalt des Bürgerbegehrens so auszulegen, als sei eine Fusion in einer kleinen Südvariante noch eine denkbare Lösung. Das wäre weder strategisch zielführend noch ist es von den Unterzeichnern des Bürgerbegehrens gewünscht.“

Dritte Mahnwache erneut mit großem Erfolg: BI spricht sich für Bürgerentscheid zusammen mit der Landtagswahl aus

Zu ihrer dritten Mahnwache konnte die Bürgerinitiative „Für Osterode“ mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Kreishaus begrüßen. Diesmal waren auch zahlreiche Vertreter politischer Parteien gekommen, um sich über den undemokratischen Umgang mit der Fusionsfrage im Landkreis Osterode zu informieren und ihre Stimme dagegen zu erheben.

Steigende Resonanz bei Mahnwachen

Es werden immer mehr“, freut sich Bernd Hausmann von der Bürgerinitiative „Für Osterode“, „die gemeinsam für mehr Demokratie und Transparenz in den Fusionsverhandlungen der Landkreise demonstrieren.

Erste Mahnwache vor dem Kreishaus

Am vergangenen Montag abend trafen sich zum ersten Mal etwa 40 Unter-Die Teilnehmer der Mahnwache am 01.10.12 vor dem Kreishausstützerinnen und Unterstützer des Bürgerbegehrens „Kein Großkreis Südniedersachsen“ vor dem Osteroder Kreishaus, um auf die zahlreichen offenen Frage