September 2013

BI „Für Osterode“ kritisiert erhebliche Fehleinschätzungen beim Fusionsprozess

„Es gehört schon ein unglaubliches Maß an betriebswirtschaftlichem Unvermögen dazu, sich bei den erwarteten Erträgen aus den Deponiegebühren um 90 Prozent zum Nachteil des Haushaltes zu verschätzen,“ so Bernd Hausmann bei der jüngsten Zusammenkunft der Bürgerinitiative „Für Osterode“, „bald werden wir wissen, wie sehr sich die Verantwortlichen bei dem vollmundigen Versprechen einer angeblich fusionsbedingten Senkung der Kreisumlage aus dem Fenster gelehnt haben“.

Verkehrsexperte fällt vernichtendes Urteil über geplante Kreisfusion

Im Rahmen ihres Besuches der Kneippstadt Bad Lauterberg traf die Bundestagsabgeordnete Viola von Cramon (Grüne) auch mit Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ zusammen.

Während der Verkehrsexperte zunächst der Bundestagsabgeordneten je ein Exemplar des „Harzer Kursbuches“ und mit dem „Linienbus durch den Harz“ übergab, informierte er weiterhin über den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), den seine Initiative versucht weiter zu verbessern. Dies, so Michael Reinboth, ist aber nicht so einfach, denn der Harz liegt in drei Bundesländern mit fünf verschiedenen Landkreisen. Diese wiederum haben mehrere Verkehrsverbünde mit unterschiedlichen Tarifstrukturen. Die verschiedenen Bus-und Bahnnetze sind teilweise nur mangelhaft verzahnt, gleiche Fahrten kosten bei den verschiedenen Netzverbunden unterschiedliche Gebühren.