Bürgerinitiative „Für Osterode“ nimmt Stellung zu projektierter Podiumsdiskussion „Welche Region braucht der Arbeitsmarkt“ der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen (BIGS)

Die Bürgerinitiative „Für Osterode“ bedauert, dass bei der von der BIGS angebotenen Podiumsdiskussion am 10.05. kein Diskussionsteilnehmer aus Goslar eingeladen worden sei. „Die projektierte Auswahl der Gesprächspartner lässt uns an einem ergebnisoffenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zweifeln“, erklärt Jon Döring von der Bürgerinitiative „Für Osterode“ und ergänzt: „gerade die Struktur der BIGS als Veranstalter zeigt das Problem der Situation von Ausbildung im Landkreis Osterode am deutlichsten, denn nicht ein einziger Netzwerkpartner der BIGS hat seinen Hauptsitz bei uns.“

In einer E-Mail an Jon Döring hat Mathis Weselmann von der BIGS bestätigt, dass die meisten der Kooperationspartner nur eine Geschäftsstelle in Osterode unterhielten, sich der Hauptsitz aber in anderen Städten befinde. „Das bestätigt uns in der Einschätzung, dass spezifisch auf die Harzer Probleme ausgerichtete Bildungslösungen, die Ausbildung und Arbeit vor Ort sichern helfen könnten, dadurch nicht zielführend umsetzbar sind“, so Döring. Die Abwanderung junger Erwachsener aus dem Harzraum perspektivisch zu stoppen gelinge nur mit Strategien, die mit Partnern vor Ort erarbeitet und mit Bildungsangeboten, die mit den im Harz zukunftsfähigen Clustern Tourismus, Erneuerbare Energien, Automotive und Elektromobilität sinnvoll vernetzt werden.

 

© BI Für Osterode

10.05.2012