BI sieht erste Forderung erfüllt: Klare Bekenntnisse von Til Schweiger und dem Innenministerium zu Betreiberfrage

Die Vertreter der Bürgerinitiative „Für Osterode“ e.V. zeigten sich zufrieden mit den klaren Signalen aus dem niedersächsischen Innenministerium.

Am Dienstag gab Ministeriumssprecher Matthias Eichler bekannt, dass die umstrittene Firma Princess of Finkenwerder GmbH & Co. KG nicht mehr als Betreiber einer möglichen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Gespräch ist: „Dafür kommt das Unternehmen nicht mehr in Betracht, das steht fest“, so Eichler in der HNA.

Dem Magazin Focus gegenüber hatte bereits Schauspieler Til Schweiger in Sachn der Erstaufnahmeeinrichtung erklärt: „Die Trägerschaft muss gemeinnützig sein, wir wollen natürlich kein Geld verdienen.“

Die BI sieht damit eine ihrer seit März erhobenen zentralen Forderungen an die Erstaufnahmeeinrichtung erfüllt. Seit Monaten plädierte die BI für einen gemeinnützigen Betreiber der Einrichtung, um die Unterbringungsqualität nicht auf Kosten der Rendite zu gefährden.

„Wir sind erfreut“, so der 1. Vorsitzende der BI, Bernd Hausmann, „dass unsere Bedenken nun bei den Entscheidungsträgern Gehör gefunden haben. Aber noch ist die Rolle der Princess of Finkenwerder nicht vollständig geklärt, noch geht in der Kaserne nichts voran. Wir wünsche uns einen Dialog mit Til Schweiger und hoffen, dass er unser Gesprächsangebot aufgreifen wird.“