Informationsstand der Bürgerinitiative „Für Osterode“ verboten

 

„3 Freundliche Tage“ zeigen sich von ihrer unfreundlichsten Seite

Am Samstag um 12.31 Uhr kam die Nachricht für die Bürgerinitiative „Für Osterode“: ihr vom Veranstalter  ursprünglich genehmigter Informationsstand auf dem Osteroder Stadtfest, den „3 freundlichen Tagen“, wurde kurzerhand verboten. „Packen Sie bitte sofort alles zusammen“, sagte ein sichtlich zerknirschter Walter Gauks von der Fortuna-Eko Veranstaltungsagentur den Vertretern der Bürgerinitiative. Bernd Hausmann aus Gittelde, der an diesem Tag mit am Stand war, zeigt sich erschüttert: „Ich hatte für alle drei Tage die Genehmigung, unseren Informationsstand in der Fußgängerzone aufbauen zu dürfen. Es ist vollkommen unverständlich, wer den Veranstalter so unter Druck gesetzt hat, dass diese undemokratische Entscheidung gefällt wurde“.

Die Bürgerinitiative wollte die Bevölkerung  über das geplante Bürgerbegehren informieren und Unterschriften sammeln.  „Sieht Meinungsfreiheit in Osterode so aus?“, fragt Dr. Thomas Grammel von der Bürgerinitiative, „Dieser ungeheuerliche Vorgang zeigt uns, wie wichtig eine neutrale und von politischen Interessen losgelöste Information der Bevölkerung ist. Wir lassen uns nicht entmutigen und machen trotzdem weiter, zumal wir gut im Zeitplan sind und bis zu den Sommerferien die geforderte Zahl von Unterschriften vorlegen werden.“

Bürgerinitiative „Für Osterode“

www.für-osterode.de

23.06.2012